Am 28. Juli 2025 fand die Biathletin und Bergsteigerin Laura Dahlmeier am Laila Peak in Pakistan den Tod – verschüttet von Steinen eines tödlichen Steinschlags. Ihre Mutter Susi Dahlmeier trauert um ihre Tochter und hat einen Weg gefunden, den Verlust zu akzeptieren. Die Familie hat beschlossen, den Leichnam nicht zu bergen – in Übereinstimmung mit dem Wunsch der Verstorbenen.

Alter bei Tod 31 Jahre · Tod durch Steinschlag · Mutter Susi Dahlmeier · Beruf Mutter Ehemalige Mountainbikerin · Todort Pakistan (Karakorum)

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Familie

  • Mutter: Susi Dahlmeier, geb. 1971 als Susi Buchwieser, ehemalige Mountainbiker-Profisportlerin Tagesspiegel
  • Vater: Andreas Dahlmeier, Einsatzleiter bei Bergwacht Garmisch-Partenkirchen Tagesspiegel
  • Geschwister: In öffentlichen Quellen nicht näher benannt
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Tod von Laura

  • Kletterunfall durch Steinschlag am Laila Peak, Karakorum Wikipedia
  • Datum: 28. Juli 2025, gegen Mittag Wikipedia
  • Höhe: circa 5700 Meter Tagesspiegel
  • Leichnam konnte nicht geborgen werden Wikipedia
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Bergung

  • Erster Bergungsversuch scheiterte, zu gefährlich für Retter Tagesspiegel
  • Zweiter Versuch im September 2025 ebenfalls gescheitert Wikipedia
  • Thomas Huber, Extremkletterer, an Suche beteiligt Tagesspiegel
  • Laura hatte verfügt, dass Leichnam nicht geborgen werden solle Wikipedia
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Mutter Susi

  • Ehemalige Profi-Mountainbikerin, betreibt heute Schmuckwerkstatt RTL
  • Erstmals in sozialen Medien nach dem Tod ihrer Tochter RTL
  • Wählte den Felsen für Erinnerungsort in Garmisch-Partenkirchen aus Tagesspiegel

Wer ist Laura Dahlmeiers Mutter?

Susi Dahlmeier, geborene Buchwieser, wurde 1971 geboren und ist eine ehemalige professionelle Mountainbikerin. Die in Garmisch-Partenkirchen beheimatete Sportlerin hat sich nach ihrer aktiven Karriere eine neue Leidenschaft erschlossen: Sie betreibt eine Schmuckwerkstatt, in der sie handgefertigte Stücke kreiert.

Als Mutter von Laura Dahlmeier stand Susi stets im Hintergrund des öffentlichen Interesses an ihrer Tochter. Laura war nicht nur eine erfolgreiche Biathletin mit zwei Olympischen Spielen und zahlreichen Weltmeistertiteln, sondern auch eine leidenschaftliche Bergsteigerin. Susi, selbst erfahren im Outdoor-Sport, hatte anfangs Angst vor dem Kletterhobby ihrer Tochter.

Dieinda, dass Susi selbst Mountainbikerin war, prägte sie Lauras Verhältnis zu Bergen und Sport von klein auf. Diese familiäre Verbindung erklärt möglicherweise, warum Laura eine so enge Bindung zu den Bergen entwickelte.

Nach dem tragischen Tod ihrer Tochter hat Susi erstmals öffentlich über ihre Trauer gesprochen. In einem emotionalen Beitrag in den sozialen Medien teilte sie ihre Gefühle mit und zeigte damit, wie sehr sie unter dem Verlust leidet. Die Geste ihrer Mutter ging vielen Menschen direkt ins Herz und wurde vielfach geteilt.

„Die Berge seien der schönste Friedhof für ihre Tochter.”

— Susi Dahlmeier, Mutter der Verstorbenen Tagesspiegel

Diese Worte zeigen, dass Susi einen Weg gefunden hat, den Verlust ihrer Tochter zu akzeptieren – nicht als Resignation, sondern als bewusste Entscheidung, den letzten Wunsch ihrer Tochter zu respektieren. Die Familie hat Frieden damit geschlossen, dass Laura in den Bergen bleibt, wo sie sich всегда zu Hause fühlte.

Wie starb Laura Dahlmeier?

Laura Dahlmeier verunglückte am 28. Juli 2025 gegen Mittag am Laila Peak im Karakorum-Gebirge in Pakistan. Der 6.096 Meter hohe Gipfel liegt im Hushe-Tal und ist bekannt für seine technisch anspruchsvollen Kletterrouten. Laura befand sich im alpinen Stil auf dem Aufstieg, der in der Nacht begonnen hatte.

Die 31-Jährige war gemeinsam mit ihrer Seilpartnerin Marina Krauss unterwegs. Aufgrund eines Wetterumschwungs entschieden die beiden Frauen, den Aufstieg abzubrechen. Dabei wurde Laura von Steinen getroffen, die von den Felsen oberhalb losbrachen.

Der Aufstieg im alpinen Stil bedeutet, dass Bergsteiger ohne festes Basiscamp und mit minimaler Ausrüstung klettern – ein Stil, der Eigenverantwortung und Erfahrung erfordert, aber auch höhere Risiken birgt.

Laut den Aussagen ihres Vaters Andreas Dahlmeier wurde Laura von vielen Steinen verschüttet. Sie erlitt wahrscheinlich sofort den Tod, da sie am Kopf getroffen wurde. Der genaue Unfallhergang wurde später in Zusammenarbeit mit Experten und dem Vater rekonstruiert.

„Laura ist abgestürzt und ist von vielen Steinen verschüttet worden.”

— Andreas Dahlmeier, Vater der Verstorbenen Tagesspiegel

Das Management von Laura Dahlmeier gab den sofortigen Tod am 30. Juli 2025 öffentlich bekannt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte die Verstorbene als Vorbild für viele Menschen.

Warum konnte Laura Dahlmeier nicht geborgen werden?

Die Bergung des Leichnams von Laura Dahlmeier stellte sich als unmöglich heraus. Der Unfallort befand sich in etwa 5700 Metern Höhe in extremem Gelände des Karakorum-Gebirges. Die Risiken für potenzielle Retter waren zu hoch, um einen sicheren Bergungseinsatz zu gewährleisten.

Hinzu kommt, dass Laura noch zu Lebzeiten verfügt hatte, dass ihr Leichnam im Fall ihres Todes nicht geborgen werden solle. Sie wollte, dass die Berge ihr letzter Ruheplatz werden. Diese Entscheidung respektierte die Familie ausdrücklich.

„Laura kann man nicht bergen, sonst hätten wir sie nach Hause geholt.”

— Andreas Dahlmeier, Vater der Verstorbenen Tagesspiegel

Ein erster Bergungsversuch wurde eingestellt, da keine Chance bestand, sie zu bergen. Auch ein zweiter Versuch im September 2025 scheiterte. Thomas Huber, ein bekannter bayerischer Extremkletterer, hatte sich bereits am ersten Suchversuch beteiligt.

Die Eltern von Laura Dahlmeier reisten nicht nach Pakistan, um vor Ort zu sein. Sie vertrauten auf die