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DJI Mavic Air 2: Test & Specs 2025 – Lohnt sie sich?

Freddie Oliver Thompson Murray • 2026-04-24 • Gepruft von Hannah Fischer

Wer eine Drohne sucht, die ordentlich Bildqualität liefert, ohne gleich ein Vermögen auszugeben, landet früher oder später bei der DJI Mavic Air 2. Die Kamera mit 48 Megapixeln und 4K-Videos bei 60 fps hat auch Jahre nach ihrer Einführung kaum etwas von ihrer Anziehungskraft verloren. Doch wie schlägt sich der inzwischen etwas betagtere Flieger im Jahr 2025?

Fotoauflösung: 48 MP · Videauflösung: 4K/60fps · Sensor: 1/2-Zoll CMOS · Erscheinungsjahr: 2020 · Reichweite: bis 10 km (je nach Region)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Aktuelle Marktpreise für gebrauchte Exemplare
  • Regulatorische Änderungen für 570g-Drohnen 2025
  • Batterielebensdauer in echter Langzeitnutzung
3Zeitleisten-Signal
  • Marktstart: Juni 2020 (CHIP)
  • Air 2S als Nachfolger 2021 erschienen (CHIP)
  • Immer noch im Handel verfügbar (CHIP)
4Wie es weitergeht
  • Preisbewusste Käufer profitieren von gefallenen Preisen
  • Neueinsteiger finden günstigen Einstiegspunkt
  • Nachfolger Air 3 bietet modernere Technik

Wie alt ist die DJI Mavic Air 2?

Die DJI Mavic Air 2 feierte ihren Marktstart im Juni 2020 und gehört damit zu den Drohnen, die bereits mehrere Jahre auf dem Buckel haben. Im Drohnen-Markt kann das ein erheblicher Nachteil sein, denn die Technik entwickelt sich rasant weiter.

Erscheinungsdatum

Seit Mitte 2020 ist die Mavic Air 2 erhältlich. Der Chip-Test von 2020 bescheinigte der Drohne damals eine sehr gute Videoqualität mit 60 fps und hob die tolle Fotoleistung mit interpolierten 48 Megapixeln hervor.

Vergleich zu neueren Modellen

Trotz ihres Alters muss sich die Mavic Air 2 2025 nicht verstecken. Im Vergleich zum Vorgänger Mavic Air bietet sie 4K bei 60 fps statt 30 fps und eine Bitrate von 120 statt 100 Mbps. Gegenüber dem Nachfolger Air 2S fehlen ihr jedoch die oberen Hindernissensoren.

Der Trade-off

Wer eine Mavic Air 2 gebraucht kauft, spart gegenüber dem Neupreis – muss aber bei der Hinderniserkennung Abstriche machen, die bei neueren Modellen serienmäßig dazugehören.

Ist die DJI Mavic Air 2 gut?

Die Kurzantwort lautet: Ja, die Mavic Air 2 liefert auch 2025 eine solide Figur ab. Der 1/2-Zoll-CMOS-Sensor mit 12 Megapixeln (interpoliert auf 48 Megapixel) und die Möglichkeit, 4K-Videos mit 60 fps aufzunehmen, können auch mit aktuellen Mittelklasse-Drohnen mithalten.

Stärken und Schwächen

CHIP (ein angesehenes Technik-Magazin in Deutschland) vergab in seinem Test eine klare Empfehlung für preisbewusste Hobby-Fotografen und Filmer. Die Stärken liegen klar bei der Videoqualität, der 34-minütigen Flugzeit und dem OcuSync 2.0-Funksystem mit bis zu 6 km Reichweite im CE-Standard.

Zu den Schwächen zählen laut CHIP der fehlende Mastershots-Modus, der kleinere Sensor im Vergleich zu Pro-Modellen und das Fehlen von Hindernissensoren an den Seiten und oben. Im Sportmodus sind sämtliche Sicherheitssensoren ohnehin abgeschaltet.

Langzeittest-Erfahrungen

Langzeitreviews nach 2,5 Jahren Nutzung bescheinigen der Mavic Air 2 eine hervorragende Verarbeitungsqualität und guten Windwiderstand. Laut einem YouTube-Review (einem Langzeit-Tester) ist die Verarbeitung „DJI typisch 1A”.

Ist die Mavic Air 2 gut für Anfänger?

Die Mavic Air 2 eignet sich durchaus für Einsteiger, allerdings mit Einschränkungen. Das Drohnen-Kennzeichen ist für die 570 Gramm schwere Drohne Pflicht in Deutschland und der EU.

Einfache Bedienung

Die Steuerung über die DJI Fly App (erhältlich für iOS und Android) gilt als intuitiv. Dank FocusTrack mit ActiveTrack 3.0, Spotlight 2.0 und POI 3.0 sowie verschiedenen QuickShot-Modi können auch unerfahrene Piloten kreative Aufnahmen produzieren.

Tutorial-Ressourcen

Die DJI Mavic Air 2 profitiert von ihrer Beliebtheit: Unzählige YouTube-Tutorials und deutsche Anleitungen auf Portalen wie Drohnen.de erleichtern den Einstieg erheblich. Die 3-Achsen-Gimbal-Stabilisierung macht das Fliegen auch bei leichtem Wind vergleichsweise simpel.

Was ist die Reichweite der DJI Mavic Air 2?

Die Reichweite der Mavic Air 2 variiert je nach Region und Funkstandard. Im CE-Standard (Europa) erreicht die Drohne bis zu 6 km, im FCC-Standard (USA) sogar bis zu 10 km.

Maximale Distanz

Mit dem OcuSync 2.0-Funksystem überträgt die Mavic Air 2 Videosignale über beachtliche Distanzen. Drohnen-Camp.de bestätigt die Reichweitenangaben und hebt hervor, dass die gebogenen Propellerenden die Drohne leiser machen als den Vorgänger Mavic Air.

Einflussfaktoren

Die tatsächliche Reichweite hängt von Umgebungsfaktoren ab: Hindernisse, Elektromagnetische Interferenzen und Wetterbedingungen reduzieren die Reichweite in der Praxis. In bebauten Gebieten oder near Flugplätzen gelten ohnehin zusätzliche Einschränkungen.

Fazit: Die DJI Mavic Air 2 liefert auch 2025 eine überzeugende Gesamtperformance. Preisbewusste Hobby-Fotografen profitieren von gefallenen Gebrauchtpreisen: bereits ab etwa 500 Euro sind gebrauchte Exemplare zu haben. Einsteiger, die eine unkomplizierte Drohne mit guter Kamera suchen, finden mit der Mavic Air 2 einen soliden Einstiegspunkt. Wer hingegen modernste Hindernisvermeidung und aktuelle Software-Features erwartet, sollte den Nachfolger Air 2S oder Air 3 in Betracht ziehen.

Kann ich die Mavic Air 2 ohne Lizenz fliegen?

Nein, für die Mavic Air 2 mit ihren 570 Gramm ist ein Drohnen-Kennzeichen in Deutschland und der EU obligatorisch. Eine spezielle Drohnenfluglizenz benötigen Besitzer zwar nicht zwingend, doch die Registrierung beim Luftfahrtbundesamt und das Anbringen der Kennzeichnung am Gehäuse sind Pflicht.

Regulierungen in DE/EU

Die EU-Drohnenverordnung regelt seit 2021 den Betrieb von Drohnen über 250 g Eigengewicht. Die Mavic Air 2 fällt in die Kategorie „gewerbliche Nutzung mit Betriebsverbot in bestimmten Zonen”. Piloten müssen die geltenden Flugbeschränkungen beachten und eine Betriebshaftpflichtversicherung nachweisen.

Gewichtsklasse

Mit 570 Gramm überschreitet die Mavic Air 2 die 250-Gramm-Grenze, die in der EU für vereinfachte Regulierungen gilt. Das bedeutet strengere Auflagen, bietet aber auch den Vorteil, dass die Drohne stabiler bei Wind fliegt – ein Pluspunkt für Luftaufnahmen.

Technische Daten im Detail

Drei Drohnen im Vergleich, drei verschiedene Preis- und Leistungsklassen. Die Mavic Air 2 positioniert sich als Mittelweg zwischen Einsteiger-Modellen und Profi-Drohnen.

Die Tabelle zeigt direkt, wie sich die Mavic Air 2 gegen neuere Modelle schlägt – und wo die Abstriche bei der Technik von 2020 deutlich werden.

Merkmal DJI Mavic Air 2 DJI Air 2S DJI Mavic 3 Classic
Sensogröße 1/2 Zoll CMOS 1 Zoll CMOS 4/3 CMOS
Video max. 4K 60 fps 5,4K 30 fps 5,1K 50 fps
Foto max. 48 MP (interpoliert) 20 MP 20 MP
Flugzeit 34 Min. 31 Min. 46 Min.
Gewicht 570 g 595 g 895 g
Hindernissensoren Vorne, hinten, unten Vorne, hinten, unten, oben 360° omnidirektional
Preis (UVP) 799 € (Einzel) 999 € 1.499 €

Was das für Käufer bedeutet: Die Mavic Air 2 hält bei Flugzeit und Gewicht immer noch mit, büßt aber bei Sensorgröße und Hindernisvermeidung spürbar ein.

Für alle, die die genauen Spezifikationen im Detail benötigen, folgt hier die vollständige technische Übersicht.

Spezifikation Wert
Gewicht 570 g (mit Batterie)
Maximale Flugzeit 34 Minuten
Kamera 48 MP, 4K/60fps
Übertragungsreichweite 10 km (FCC), 6 km (CE)
Max. Geschwindigkeit 68,4 km/h (Sportmodus)
Videobitrate 120 Mbps
Sensor 1/2 Zoll CMOS
Interner Speicher 8 GB
Blende f/2.8
Sichtfeld (FOV) 84°
Brennweite (35mm-Äquivalent) 24 mm
Akzeptierte microSD max. 256 GB

Vor- und Nachteile

Upsides

  • Hervorragende 4K/60fps-Videoqualität mit 120 Mbps Bitrate
  • 34 Minuten Flugzeit auch nach Jahren konkurrenzfähig
  • OcuSync 2.0 mit bis zu 10 km Reichweite
  • Intelligente Flugmodi (FocusTrack, QuickShot, Hyperlapse)
  • 3-Achsen-Gimbal für verwacklungsfreie Aufnahmen
  • DJI Fly App für iOS und Android verfügbar
  • 8 GB interner Speicher plus microSD-Erweiterung
  • GPS und Glonass für präzises Schweben

Downsides

  • Keine Hindernissensoren oben oder an den Seiten
  • 1/2-Zoll-Sensor kleiner als bei Pro-Modellen
  • 48 MP nur interpoliert (tatsächlich 12 MP)
  • Kein Mastershots-Modus
  • 570 g erfordern Drohnen-Kennzeichen
  • Im Sportmodus sind alle Sensoren deaktiviert
  • Markteinführung 2020 – veraltete Technik im Vergleich zu 2025-Modellen
  • Kein integriertes Speichermedium für Langzeit-Rekorder

Klarheit und Unsicherheiten

Was wir über die Mavic Air 2 mit Sicherheit wissen – und was nicht.

Bestätigte Fakten

  • Marktstart im Juni 2020 laut CHIP
  • Kamera-Specs: 1/2-Zoll-CMOS, 12 MP (interpoliert auf 48 MP), 4K bei 60 fps, 120 Mbps Bitrate
  • 3-Achsen-Gimbal für mechanische Stabilisierung
  • APAS 3.0-Hindernisvermeidung mit Sensoren vorn, hinten und unten
  • OcuSync 2.0 Funksystem
  • FocusTrack-Modi (ActiveTrack 3.0, Spotlight 2.0, POI 3.0)
  • HDR-Modi für Video, Foto und Panorama
  • UVP der Combo-Variante: 1.049 Euro (Stand 2020)

Was unklar bleibt

  • Aktuelle Gebrauchtpreise 2025 – Schätzungen liegen bei ab 500 Euro, aber keine verifizierten Quellen
  • Regulatorische Änderungen durch EU-Updates für 2025
  • Reale Batterielebensdauer nach 3+ Jahren Nutzung
  • Vergleich zu neueren Modellen wie Mini 4 Pro oder Air 3 ohne verifizierte Testdaten

Einschätzungen von Experten

Die DJI Mavic Air 2 beeindruckt im Praxistest durch scharfe und detailreiche Fotos und 4K-Videos. Die DJI Mavic Air 2 beeindruckt im Praxistest durch scharfe und detailreiche Fotos und 4K-Videos, wie auch der Ecovacs Goat O800 RTK im Test bestätigt.

— CHIP Test (Technik-Magazin)

Eine klare Empfehlung für preisbewusste Hobby-Fotografen und Filmer.

— CHIP Tester

Das geringfügig höhere Gewicht nehme ich jedoch sehr gern in Kauf für die deutlich bessere Performance.

— Drohnen-Camp.de Reviewer

Verarbeitungsqualität ist DJI typisch 1A.

— YouTube Langzeit-Tester

Unser Urteil

Die DJI Mavic Air 2 bleibt auch 2025 ein interessanter Kauf für alle, die eine Drohne mit exzellenter Videoqualität suchen und nicht zwingend die neueste Technik benötigen. Der Marktstart im Juni 2020 bedeutet, dass gebrauchte Exemplare inzwischen deutlich günstiger zu haben sind als zum Neupreis. Die Kerndaten – 4K bei 60 fps, 34 Minuten Flugzeit, OcuSync 2.0 mit 6 km Reichweite – können auch mit aktuellen Mittelklasse-Drohnen mithalten.

Für Einsteiger bietet die Mavic Air 2 einen vernünftigen Kompromiss: Die DJI Fly App ist intuitiv bedienbar, YouTube-Tutorials sind reichlich vorhanden, und die 3-Achsen-Gimbal-Stabilisierung hilft auch Anfängern, verwacklungsfreie Aufnahmen zu machen. Allerdings sollte jeder Käufer die Pflicht zum Drohnen-Kennzeichen und die Registrierungspflicht in der EU einkalkulieren.

Wer hingegen Wert auf modernste Hindernisvermeidung mit Sensoren in alle Richtungen legt, sollte sich den DJI Air 2S oder Air 3 ansehen. Diese Modelle bieten zusätzliche Obersensoren und teils verbesserte Kamerasensoren – für professionelle Luftaufnahmen durchaus lohnende Upgrades.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die Spezifikationen der DJI Mavic Air 2?

Die Mavic Air 2 verfügt über einen 1/2-Zoll-CMOS-Sensor mit 12 Megapixeln (interpoliert auf 48 Megapixel), 4K-Video bei 60 fps mit 120 Mbps Bitrate, eine Flugzeit von bis zu 34 Minuten und eine Reichweite von 6 km (CE) bzw. 10 km (FCC). Das Gewicht beträgt 570 Gramm mit Akku.

Wie viel kostet die DJI Mavic Air 2?

Die UVP lag 2020 bei 799 Euro für die Einzelversion und 1.049 Euro für das Fly More Combo. Gebrauchte Exemplare sind 2025 bereits ab etwa 500 Euro zu finden, wobei die Preise je nach Zustand und Zubehör variieren.

Unterschied DJI Mavic Air 2 und Air 2S?

Der Air 2S verfügt über einen größeren 1-Zoll-CMOS-Sensor und zusätzliche Hindernissensoren nach oben, die der Mavic Air 2 fehlen. Zudem bietet der Air 2S 5,4K-Video statt 4K und unterstützt Mastershots – dafür ist er etwas schwerer und teurer.

Wo kann ich die DJI Mavic Air 2 App herunterladen?

Die DJI Fly App ist kostenlos für iOS im App Store und für Android im Google Play Store verfügbar. Sie ermöglicht die vollständige Steuerung der Drohne, Live-View-Übertragung und Zugriff auf alle intelligenten Flugmodi.

Was ist im Fly More Combo enthalten?

Das Fly More Combo enthält neben der Drohne drei Akkus statt einem, eine Ladestation, eine Tragetasche und zusätzliche Propeller. Die UVP lag bei 1.049 Euro – gebraucht sind Combo-Sets ebenfalls günstiger zu haben.

Ist die DJI Mavic Air 2 wasserdicht?

Nein, die Mavic Air 2 ist nicht wasserdicht. Der Hersteller rät ausdrücklich davon ab, die Drohne bei Regen oder in der Nähe von Wasser zu fliegen, da dies die Elektronik irreparabel beschädigen kann.

Wie aktualisiere ich die Firmware?

Firmware-Updates werden über die DJI Fly App installiert. Beim Start der App wird automatisch geprüft, ob eine neue Firmware verfügbar ist. Der Download und die Installation erfolgen dann schrittweise über die App – eine stabile Internetverbindung vorausgesetzt.

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Die DJI Mavic Air 2 überzeugt weiterhin mit ihrer 48-MP-Kamera, wie die niederländische Review 2024 mit praktischen Tipps für 2024 unterstreicht.

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